Bilder/Fotos online verkaufen

Manche Bilder sind einfach zu schön, um sie für sich zu behalten. Fotos, die man selbst geschossen hat, lassen sich durchaus im Internet verkaufen. Auf welchen Webseiten dies möglich ist, wird im Folgenden verraten.

Fotolia – Bilder gewinnbringend im Internet verkaufen

Fotolia gilt als DER Marktführer für Bilder und Fotos, die man im Web verkaufen möchte. gegründet wurde der Weltkonzern im Jahr 2004 in New York. Mittlerweile kaufen unzählige Zeitungen, Webseiten und Agenturen bei Fotolia preiswert Bilder für ihre Artikel ein. Manche Fotografen haben mit wirklich guten Bildern ein wahres Vermögen damit verdient. User können aus Millionen von Bildern auswählen, oftmals gibt es sogar Serien mit nahezu identischen Aufnahmen, in denen es lediglich kleine Unterschiede gibt. Jeder Nutzer, der Bilder kaufen möchte, bezahlt in sogenannten Credits. Ein Credit besitzt einen Wert von 1,40 Euro.

Es ist kostenlos möglich, sich bei Fotolia zu registrieren. Die einzige Voraussetzung ist dabei, volljährig zu sein. Anschließend kann man als Mitglied eigene Bilder hochladen und sie mit entsprechenden Tags, also Schlagworten, zu versehen, um von anderen Nutzern gefunden zu werden. Wichtig ist, dass man selbst die Urheberrechte besitzt, damit die Motive keine rechtlichen Probleme verursachen. Anschließend durchlaufen die Bilder eine Qualitätsprüfung. Anfängerbilder, die man einfach mit einer Digicam geschossen hat, werden in der Regel im im Voraus abgelehnt,
Möglich ist ein Upload von JPEG-Dateien, die eine Auflösung von mindestens 4 MP – das entspricht einem Format von 2400 x 1600 Pixel – aufweisen. Die Datengröße darf dabei nicht größer als 30 Megabyte sein. Weil die Bilder auf diesem Portal ohnehin sehr preiswert sind, sollte man zunächst keine großen Umsätze erwarten. Allerdings steigt mit den Anzahl der Käufen auch das Ranking in der Ergebnisliste.

Als Verkäufer von Bildern erfolgt hier eine Umsatzberteiligung. Handelt es sich um Bilder, die einzeln heruntergeladen werden können, dann ist eine Umsatzbeteiligung zwischen 20 und 63 Prozent der Fall – wie hoch sie tatsächlich ist, hängt vom eigenen Status bzw. dem Ranking ab. Wird ein Foto im Rahmen eines Abos heruntergeladen – was am häufigsten vorkommt – so erhält der Besitzer lediglich eine Vergütung von 0,25 bzw. 0,40 Credits – also knapp einen Euro.

Bilder einfach erfolgreich im Web verkaufen – mit Shutterstock

Auch das Unternehmen Shutterstock hat sich eine feste Position auf dem Online-Markt erarbeitet. Mittlerweile sind mehr als 30 Millionen Bilder online erhältlich, auch als App ist Shutterstock sogar nutzbar. Hier kann man seine eigenen Fotos zwar nicht verkaufen, allerdings lassen sich Bilder bequem ansehen.
Genau wie auch bei Fotolia müssen die JPEG-Bilder als neu angemeldetes Mitglied mindestens ein Format von 2400 x 1600 Pixel besitzen, die Dateigröße darf dabei ebenfalls nicht 30 Megabyte überschreiten. Ebenfalls wichtig ist, dass die Bilder keinen Rahmen besitzen und keine Lizenzprobleme verursachen. Auch hier gilt: Man muss selbst das das Urheberrecht an den Fotos besitzen, um sie im Internet verkaufen zu dürfen.
Shutterstock bezahlt die Besitzer der Bilder grundsätzlich in US-Dollar aus. Anfänger verdienen für ein verkauftes Bild 0,25 Dollar, Profis dagegen 120 Dollar pro Bild.