Eigenen Wohnraum vermieten

Gerade, wenn in der Heimatstadt ein Musikfestival oder ein ähnliches Großereignis stattfindet, ist die Vermietung von eigenem Wohnraum lukrativ. Bevor man die eigenen vier Wände untervermietet , sollte man jedoch ein paar Dinge beachten.

Eigene Wohnung vermieten

Die Vermietung der eigenen Immobilien kann ein gewinnbringendes Geschäft sein. Allerdings gibt es ein paar Stolperfallen, die Eigentümer beachten sollten. Vor allem im formellen Bereich ist es wichtig, Unklarheiten zu vermeiden. Wird ein Mietvertrag erstellt, sollte dieser im Vorfeld einem Fachmann vorgelegt werden, damit Formfehler von vornherein vermieden werden. Auch Mustermietverträge sind eine gute Möglichkeit, müssen meist jedoch um Sonderregelungen ergänzt werden.
Neben diesen formellen Aspekten gibt es auch bei der Wahl der Mieter ein paar Dinge zu beachten. Wer mit der Vermietung des eigenen Wohnraums auf lange Sicht Geld verdienen möchte, sollte sicherstellen, dass die Mieter vertrauenswürdig sind und es nicht zu Problemen mit Nachbarn kommt. Natürlich darf kein Mieter aufgrund seiner Religion oder Lebenseinstellung abgelehnt werden, doch leben in der Nachbarschaft überwiegend alte Leute, müssen junge Mieter aufgrund des Konfliktpotentials nicht angenommen werden. Auch die Bonitätsprüfung ist ein wichtiger Faktor. Nur, wer ein regelmäßiges Einkommen hat, kann die Miete auch pünktlich überweisen. Eine einfache Anfrage bei der Bank des zukünftigen Mieters sollte ausreichen.

Wann sich eine Untervermietung lohnt

Die Vermietung der eigenen Wohnung kommt immer mehr in Mode und ist vor allem in Großstädten ein lukratives Geschäft. Spezielle Portale im Internet bieten mittlerweile sogar die Möglichkeit, die eigenen vier Wände zur Untermiete anzubieten. Wer seinen eigenen Wohnraum vermieten möchte, muss jedoch ein paar Dinge beachten, damit es später nicht zu Problemen kommt. Aktuell befinden sich zumindest Mieter, welche eine gemietete Wohnung weitervermieten möchten, in einer rechtlichen Grauzone. Deshalb empfiehlt es sich, beim eigentlichen Vermieter eine Genehmigung einzuholen, bevor man die Wohnung untervermietet. Andernfalls riskiert man eine Abmahnung und im schlimmsten Fall eine Kündigung. Allerdings gilt auch hier der Grundsatz: Wo kein Kläger, da kein Richter. Wer seine Untermieter gut auswählt und darauf achtet, dass diese sich gesittet benehmen, hat im Normalfall nichts zu befürchten. Dennoch empfiehlt es sich, eine gemietete Wohnung nicht komplett an Untermieter zu übergeben oder die eigenen vier Wände gar in ein Hostel umzuwandeln. Dann greift das Zweckentfremdungsgesetz, welches hohe Bußgelder vorsieht.

Geld verdienen mit Wohnraum: Weitere Möglichkeiten

Wer über eigenen Wohnraum verfügt, kann diesen für unterschiedliche Zwecke vermieten. So ist es etwas möglich, die eigenen vier Wände für Veranstaltungen oder Seminare zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Räumlichkeiten eine entsprechende Größe haben. Doch auch kleine Wohnungen lassen sich zeitweilig vermieten. So zum Beispiel an Pendler, die nur unter der Woche einen Platz zum Schlaf benötigen und sich das Geld für teure Hotels sparen wollen. Wer am Wochenende nicht zu Hause ist, kann die Wohnung in diesem Zeitraum ebenfalls gewinnbringend vermieten. Es gibt also einige Möglichkeiten, mit dem Vermieten von eigenem Wohnraum Geld zu verdienen. In jedem Fall sollte man jedoch Verträge aufsetzen, in denen genau geregelt ist, wie lange der Untermieter bleiben darf. Ansonsten kann es früher oder später zu Schwierigkeiten kommen und der Vermieter muss eine Räumungsklage einreichen.