Nachhilfelehrer

Schülerhilfe rund um Deutsch, Englisch und Mathematik

Kinder und Jugendliche mit Lücken im Schulstoff brauchen – besonders dann, wenn es sich um die wichtigen Kernfächer handelt – oft Unterstützung dabei, ihre Schwächen Schritt für Schritt auszugleichen. Die Eltern können diese wichtige Funktion häufig nicht leisten. Entweder deswegen, weil sie beruflich sehr eingespannt sind oder weil sie den fehlenden Schulstoff vielleicht selbst nicht einmal hundertprozentig beherrschen. Dennoch scheuen sich viele Eltern, ihre Sprösslinge in ein Nachhilfeinstitut zu geben. Zum einen, weil sie hohe Kosten befürchten, zum anderen weil sie für ihr Kind statt einer standardisierten Nachhilfe von der Stange lieber eine individuelle Betreuung wünschen. Genau hier können Sie als privater Nachhilfelehrer ins Spiel kommen.

Zwei wichtige Grundvoraussetzungen

Wenn Sie Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Schularten oder Jahrgangsstufen beim Ausgleich von Stofflücken unterstützen möchten, ist es zunächst unverzichtbar, dass Sie die entsprechenden Stoffinhalte fachlich einwandfrei beherrschen. Nur dann, wenn Sie fließend Englisch sprechen, eine ausgezeichnete Rechtschreibung haben oder ein Meister beim Lösen mathematischer Gleichungen oder Textaufgaben sind, können Sie diese Dinge auch Ihren Schülern beibringen und kommen auch bei Nachfragen nicht ins Schleudern.

Genauso wichtig wie die fachliche Kompetenz ist jedoch auch das pädagogische Geschick, das Sie als Nachhilfelehrer unbedingt an den Tag legen sollten. Denn nicht selten steckt hinter schlechten Noten eine mangelnde Lernstrategie, fehlende Motivation oder schlicht und einfach Angst vor dem Lehrer oder vor Prüfungen. Dies müssen Sie herausfinden und professionell reagieren – zum Beispiel, indem Sie das Vertrauen des Schülers gewinnen, eine angstfreie Lernatmosphäre schaffen oder ohne Notendruck die Prüfungssituation – mündlich wie schriftlich – simulieren und dem Kind ein förderliches Feedback geben, das zum Weiterlernen motiviert.

Erfolg durch individuelle Nachhilfe

Als guter Nachhilfelehrer zeichnen Sie sich vor allem dadurch aus, dass Sie die persönlichen Schwächen jedes einzelnen Schülers ganz genau analysieren und Ihr Lehr- und Übungsprogramm gezielt daran orientieren. So nutzt es beispielsweise oft wenig, bei einer Fünf in Englisch den Schulstoff 1:1 zu wiederholen. Entscheidend ist es herauszufinden, was genau Ihrem Schützling Probleme bereitet. Kann er sich keine Vokabeln merken? Hat er Schwierigkeiten auf dem weiten Feld der unregelmäßigen Verben oder vielleicht sogar Angst in der Fremdsprache zu kommunizieren? Wenn Sie solche Aspekte erkennen, können Sie Ihre Stunden auf Teilgebiete eines Faches konzentrieren und Ihren Unterricht besonders effektiv und abwechslungsreich gestalten. Zudem brauchen Sie für diesen Job natürlich eine ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit für den Umgang mit Schülern, Eltern und Lehrern sowie auch eine gesunde Portion Humor, die dem Kind oder Jugendlichen das Lernen leichter macht.

Erfolgreiche Wege zum Nachhilfejob

Viele Wege führen nach Rom. Das gilt insbesondere auch für die Rekrutierung von Nachhilfeschülern. Oft lohnt sich ein Streifzug durch die schwarzen Bretter an den Universitäten, wo Eltern im entsprechenden Fachbereich eine kompetente Nachhilfekraft für ihr Kind suchen. Darüber hinaus können Sie mit Handzetteln auf sich aufmerksam machen die Sie beispielsweise bei Veranstaltungen für Kinder oder in Vereinen verteilen. Ein klassischer Weg, bei dem Ihr Angebot von vielen potenziellen Interessenten wahrgenommen wird, ist selbstverständlich die Anzeige in einer regionalen Tageszeitung. Und auch beim Nachhilfejob gilt: Wenn man Sie für fachkundig und sympathisch hält, wird man Ihre Leistungen nicht selten weiterempfehlen!