Umzugshelfer

Besonders in der heutigen Zeit gibt es viele Möglichkeiten, um als Umzugshelfer Geld zu verdienen. Dazu bieten sich einerseits große Speditionen an, andererseits aber auch zahlreiche kleinere bis hin zu kleine Unternehmen. Der Umzug von einem zum anderen Wohnort ist ohne Umzugshelfer weder denkbar noch machbar. Das Mobiliar muss getragen, transportiert und teilweise demontiert sowie erneut montiert werden. Der Umzug gehört zu derjenigen Aufträgen, die nicht maschinell erledigt werden können.

Das Berufsbild des Umzugshelfers ist eine mithelfende sowie unterstützende Tätigkeit im Verlaufe des Aus- und Einzuges. Wie das Wort Umzugshelfer sagt, wird beim Umzug geholfen. Wenn der Umzugshelfer bei einer Möbelspedition arbeitet, dann wird er einem Team zugeordnet. Das besteht in der Regel aus vier Mitarbeitern mit unterschiedlichen Qualifikationen. Der Umzugshelfer arbeitet auf Anweisung des Teamleiters und geht ihm sowie einem oder zwei anderen Mitarbeitern helfend zur Hand. Abhängig von dem jeweiligen Umzugsauftrag gehört das Tragen von Möbelstücken oder von Mobiliar dazu. Demontage und Montage sind eher den Fachleuten im Team vorbehalten. Sofern das Umzugsgut noch nicht verpackt und verstaut worden ist, kann der Umzugshelfer dabei behilflich sein, ebenso wie beim anschließende Auspacken. Und wenn zum Umzugsauftrag eine Endreinigung der verlassenen Wohnung gehört, dann ist auch das eine Arbeit für den Umzugshelfer.

Der muss sich von seiner Physis her für diese körperlich anspruchsvolle Arbeit eignen. Er sollte sich auch, wie es heißt, geschickt anstellen und den einen oder anderen Kniff beim Möbeltransport durch ein enges Treppenhaus kennen. Ihm muss bewusst sein, dass ihm oftmals wertvolles Mobiliar anvertraut wird. Bei einem Umzug mit der Spedition wird das Umzugsgut zwar versichert; unersetzlich ist jedoch der ideelle Verlust, wenn ein Familien- oder Erbstück beschädigt wird.

In aller Regel werden Umzugshelfer als Minijobber auf Stundenbasis beschäftigt. Der Arbeitgeber achtet darauf, dass die monatliche Höchstverdienstgrenze von 450 Euro nicht überschritten wird. Der Mitarbeiter sollte in seinem eigenen Interesse Wert darauf legen, dass er vom Arbeitgeber bei der Minijobzentrale angemeldet wird. Damit ist er während seiner Arbeitsausübung automatisch unfallversichert. Jede körperliche Arbeit als Umzugshelfer ist naturgemäß überaus unfallträchtig. Hilfreich ist in dieser Situation auch der Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Zusammen mit der beruflichen Unfallversicherung werden bei einem Unfall vor allem diejenigen Kosten ersetzt, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht getragen werden.

Umzugshelfer werden mit Kleininseraten in der Tageszeitung sowie in den Wochenendausgaben der kostenlosen Anzeigenblätter gesucht. Der Interessent kann hier auch selbst inserieren, oder sich bei den infrage kommenden Unternehmen um eine Mitarbeit bewerben. Das ist ganz unbürokratisch möglich. Erfahrungsgemäß wird in einem Telefonat geklärt, ob eine Mitarbeit sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist. Viele Speditionen führen eine Kartei über Umzugshelfer, die im Bedarfsfalle ansprechbar sind. Das sind die sogenannten „Schläfer“. Sie werden anlassbezogen geweckt, also angesprochen, und sind dann auch prompt zur Stelle. Jeder Arbeitgeber freut sich über zuverlässige Umzugshelfer. Ohne sie und ihre Mitarbeit kann der Umzug nicht stattfinden. Der Unternehmer könnte im ungünstigsten Falle den Auftrag nicht annehmen, weil er ihn mangels Mitarbeitern gar nicht ausführen könnte.

Der Umzugshelfer kann also durchaus selbstbewusst sein, wenn es um das Geld verdienen bei dem einen oder anderen Auftrag, oder auch um eine dauerhafte Beschäftigung als Umzugshelfer geht.